Ohrid See in Mazedonien

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Albanische und mazedonische 2000 Meter hohe Berge umgeben den Ohrid See, ein Drittel geh?rt Albanien. Der gr??te mazedonische See ist gleichzeitig einer der ?ltesten dieser Welt: Sein Alter wird auf zwei bis fünf Millionen Jahre gesch?tzt. alte Fischarten, so die Ohrider Tupfforelle sind heute noch zu haben und schmecken wie Saibling. Zwei St?dte gibt es am Ufer: Ohrid und Struga. Ohrids frühchristliche orthodoxe Kirchen und Kl?ster kürte die UNESCO zum Weltkulturerbe. In den Gassen der gut erhaltenen Altstadt tobt das Leben noch immer: alte osmanische H?user, Silberschmieden, die "Ohrider Perlen" zu kunstvollem Schmuck verarbeiten, L?den und L?dchen. Die sch?nsten Privatunterkünfte und Appartements liegen am Seeufer. Vor der Haustür springt man einfach ins blaugrüne Wasser.

Prizren im Kosovo

Prizren wird auch "Stadt der Lilien" genannt, ungeniert wachsen sie in den Gassen, auf den Brücken und in den Basaren, überall dort, wo es ein Stückchen Erde gibt. Der Fluss Lumbardh flie?t unter alten Steinbrücken, im Blick die schneebedeckten Berge, die in Albanien und Mazedonien enden. Das "Jerusalem vom Kosovo" nannte man Prizren früher, als hier, jahrhundertelang, Menschen aller Religionen friedlich zusammenlebten. Moscheen, Synagogen, orthodoxe Kirchen und katholische Kathedrale sind Zeugen dieser Vergangenheit. Das gute Zusammenleben ging bis zum Kosovokrieg. Heute sind die Kriegswirren vergessen. Prizren ist wieder eine offene Stadt, die mit ihren engen Gassen, dem Kulturerbe und dem orientalischen Flair die sch?nste Stadt im Kosovo ist. Au?erdem leben in Prizren auch Derwische, die dem muslimischen Sufi-Orden angeh?ren. Sie sind für ihre T?nze weltberühmt. In langen wei?en Gew?ndern drehen sie sich, im Trance, um ihre Achse. Jedes Jahr im M?rz, zum Neujahrsfest, zieht ihr Tanz immer mehr Touristen nach Prizren.

Sarajevo in Bosnien-Herzegowina

Warum in den Orient fahren, wenn er eigentlich vor der Tür liegt? Nur anderthalb Stunden betr?gt die Flugzeit zwischen München und Sarajevo. Noch in der Luft grü?en 2000-meterhohe bosnische Berge, bevor man im Sarajevo-Tal landet. Und dann erlebt man die volle Sch?nheit der in den Balkankriegen geschundenen Stadt. Ba?-?ar?ija, das Herzstück der Stadt, versetzt einen in die l?ngst vergangene Zeiten eines osmanischen Basars. Enge Gassen, Kupfer- und Silberschmieden, die vor Augen der Passanten ihre filigranen Werke herstellen, Kaffeeh?user, wo man aus winzigen Tassen türkischen Kaffee trinkt. Und wer durch Sarajevo wandert, kommt zu Lateinerbrücke, einer osmanischen Steinbogenbrücke über die Miljacka, wo, in der unmittelbaren N?he, 1914 der ?sterreichische Kaiser Franz Ferdinand ermordet wurde.

Ljubljana in Slowenien

Nomen est omen: Nicht umsonst nennen die Einwohner von Ljubljana, ihre Stadt "Die Geliebte", denn die Hauptstadt Sloweniens ist ein unglaublich liebenswertes Fleckchen Erde. Und so grün, dass sie 2016 zur grünen Hauptstadt Europas (European Green Capital) gekürt wurde. Aber nicht nur grün, sondern auch kuschelig ist Ljubljana wahrlich. Enge Gassen, Burgen, Patrizierh?user und Jugendstil begegnet einem auf Schritt und Tritt - die denkmalgeschützte Altstadt ist fast autofrei. Der Fluss Ljubljanica schl?ngelt sich durch die Altstadt, an mehr als Dutzend Brücken kann er überquert werden. Unz?hlige Bars, Bistros und ums?umen ihre Ufern. Die slowenische Küche ist ein gelungener Mix ?sterreichischer und italienischer Speisen, von Wurst und Griebenschmalz, bis Pasta und Gnocchi. Wer am Freitag zum Markt geht, erlebt das wahre Slowfood-Paradies: Bio-Landwirtschaft ist in Slowenien breit verbreitet, kein Wunder, da Wald und Wiese 60 Prozent des Landes ausmachen.

Ada Bojana in Montenegro

Die Karibikwinde k?nnen sich gut messen mit denen, die am 12 Kilometer langen Sandstrand in Ada Bojana wehen. Das Kiter & Surferparadies befindet sich unweit von Ulcinj, der letzten montenegrinischen Stadt vor der albanischen Grenze. In Ulcinjs Gassen wohnen die besten Silberschmiede Montenegros, hier wird das beste Oliven?l der Gegend verkauft und das orientalische Flair der Stadt besticht. "Ada" hei?t "kleine Insel" und befindet sich ein paar Kilometer von Ulcinj entfernt, in der Mündung des Flusses Bojana in die Adria. Es gibt keine Hotels, die Behausung ist einfach, Holzhütten, ohne Klimaanlage, Natur pur, Fischgerichte, Sonnenunterg?nge am Horizont und vor allem, gute Winde und gute Wellen – was will man mehr?

Kola?in in Montenegro

"Als unser Planet entstand, muss sich die sch?nste Begegnung zwischen Meer und Land an der montenegrinischen Küste zugetragen haben. Und als die Perlen der Natur verteilt wurden, wurden sie mit vollen H?nden in dieses Gebiet gestreut." Das schrieb Lord Byron, als er im frühen 19. Jahrhundert Montenegro besuchte. Nicht mal zweieinhalb Stunden trennen Budva, die Adriaperle, von Kola?in, der Bergstadt am Fu?e von Biogradska gora. Im Herzen des Nationalparks gedeiht ein 1.600 Hektar gro?er Urwald – einer der sch?nsten Europas. Mit uralten Ahorn- und Rotbuchenb?umen, etwa 2000 Pflanzen- und über 200 Vogelarten ist er ein Paradies für Wanderer. Obwohl alle Wege gut ausgeschildert sind, wird geraten einen Guide mitzunehmen, weil sich das Wetter schnell umschlagen kann. Das Tal rund um den idyllischen See Biogradsko Jezero wurde 1878 dem Fürsten Nikola vermacht und ist der ?lteste Naturpark Europas.

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Izolas in Slowenien

Das Bergland Slowenien hat nicht nur Alpen, sondern auch ein bisschen Meer: Ein schmaler Streifen, ganze 22 Kilometer der n?rdlichen Adria geh?ren dazu. Wer Luxus & Casinos sucht, f?hrt nach Portoro?, wer venezianische Architektur liebt, nach Piran, und wer einen unpr?tenti?sen Familienurlaub bevorzugt – nach Izola. Das ehemalige Fischerdorf hat seine Ursprünglichkeit bewahrt. Die Izolaner vermieten ihre kunstvoll renovierten Steinh?user in den alten Gassen oder Appartements direkt am Meer. Entlang der langen Promenade wiegen sich die Palmen im Takt und der duftende Oleander bet?rt die Sinne. Im September wird w?hrend des famosen Festes "Basilikiada" mit Basilikum gekocht und gezaubert. Und das auch noch: Izolas Stra?en sind für Rollstuhlfahrer geeignet, dank einem hier ans?ssigen Zentrum für Querschnittgel?hmte.

Zagreb in Kroatien

Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens ist zu einer urbanen Stadt am Fu?e des 1000 meterhohen Berges Medvednica herangewachsen. Die Save, ein m?chtiger Fluss, der 400 Kilometer weiter in Belgrad in die Donau mündet, trennt Alt-Zagreb vom Neu-Zagreb. An einem Ufer pflastern die realsozialistischen Bauten die Stra?en, im Zentrum von Alt-Zagreb findet man lauschige Pl?tze zum Verweilen, Gründerzeitarchitektur, Fu?g?ngerzonen, Bars und Bistros. Und sogar eine Zahnradbahn, die Ober- und Unterstadt verbindet. Der Blick auf Kaptol, das Herzstück von Zagreb ist bet?rend: rote D?cher und filigrane Türme der imposanten Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert ragen in den Himmel. Ein Rausch der Farben und Gerüche ist der Dolac-Markt in der Oberstadt, es ist ein Bauernmarkt wie aus dem Bilderbuch. Einmalig das "Museum der zerbrochenen Beziehungen", gegründet von einem Künstlerpaar, das eine Heimat für Objekte ihrer verflossenen Liebe suchte. Das Museum lebt von Spenden der Verlassenen und so sind Brautkleider, Plüschtiere und sogar eine Axt hier zu sehen. Zu jedem Exponat wird die Geschichte der Trennung erz?hlt: von witzig über skurril bis traurig.

Kvarner Bucht in Kroatien

Berg und Wiese zum Wandern, Adria mit Inseln und kristallklarem Wasser, Fischerd?rfer und Pal?ste aus dem 19. Jahrhundert, beste Scampi der Gegend und Sekt, der in 40 Meter Tiefe am Meeresboden reift, all das ist die kroatische Urlaubsregion Kvarner. Genauso vielf?ltig wie die Landschaft sind die kulinarischen Angebote: Ganz Kvarner feiert im April den grünen Spargel, der in den W?ldern sprie?t und in gehobenen Restaurants verarbeitet wird. Im Mai folgen die Kirschen, Scampi-Saison ist im Sommer, im Herbst stehen Kastanien, sü? und salzig auf der Karte. Sternedekorierten Restaurants begegnet man hier an vielen Ecken. Nur einen Katzensprung von München und Wien entfernt, liegt Kvarner im Südosten der Halbinsel Istrien und hat, dank mildem Klima, das ganze Jahr auf.

Die Tara in Bosnien-Herzegowina

Wasserf?lle und Stromschnellen, Kaskaden und Schluchten – Tara ist der wahrgewordene Traum aller Raftingbesessenen. Das Hocken auf einem Flo?, das aus miteinander verbundenen Baumst?mmen besteht oder die sch?umende Gischt – Raftingtouren auf der Tara sind einzigartig. Ob im Schlauchboot, Flo? oder Kajak, wer sich in die rei?enden Fluten der Tara stürzt, muss Mut beweisen: Unberechenbare Stromschnellen und Wasserf?lle müssen überwunden werden. Zwar liegt die Quelle des 140-kilometerlangen Flusses in den montenegrinischen Bergen, jedoch haben die letzten 30 Kilometer der Tara, die in Bosnien liegen, die h?chsten Wasserf?lle, die meisten Stromschnellen und die tiefste Schlucht. Seit ewigen Zeiten suchte die Tara ihren Weg durch die weiche Kalkerde der Bergmassive. Eine 82 kilometerlange Schlucht ist das Resultat. Nach dem Colorado Canyon, die zweitl?ngste Schlucht der Welt. Im bosnischen Ort ??epan Polje sitzt mit?Rafting Center Drina-Tara der gr??te Touren-Anbieter. Auf die G?ste warten 80 Bungalows direkt am Flussufer, Biofood vom feinsten, erfahrene Skipper und eine Menge Abenteuer.

Die Riviera im Ionischen Meer in Albanien

Unglaublich, wie rasant sich die albanische Adriaküste ver?ndert, die die Einwohner liebevoll "Albanische Riviera" nennen. Sie liegt gegenüber von Korfu, just dort, wo das Ionische Meer die Adria trifft, zieht sich von der Hafenstadt Saranda bis nach Viora, und punktet mit klarem Wasser, jungfr?ulichen Str?nden und unglaublich günstigen Preisen. Im einst stramm kommunistischen Land waren nur Chinesen und Kubaner als Touristen willkommen. Im 21. Jahrhundert geh?rt Albanien zu den West-Balkan-Staaten, die gerne in der EU w?ren. So wird viel in Tourismus investiert, vor allem, eben, in die Riviera. Nun zieren private, kleinere Hotels Badeorte wie Ksamil und Himara. In ehemaligen Fischerd?rfern warten viele, gut ausgestattete Privatunterkünfte. Wer Zeit hat, f?hrt mit dem Auto über Kroatien und Montenegro nach Albanien, wer in Eile ist – der fliegt nach Tirana und braucht für 170 Kilometer bis zur Küste gute vier Stunden.

Novi Sad in Serbien

Novi Sad ist mit etwa 280.000 Einwohnern die zweitgr??te serbische Stadt. Sie liegt an der Donau, befindet sich auf halbem Weg zwischen Budapest und Belgrad und gilt als Schmelztiegel der Kulturen und Religionen: Serbisch-orthodoxe und katholische Kirchen, Moscheen und Synagogen zeugen von einem friedlichen Miteinander durch Jahrhunderte. Zu Gründungsv?tern geh?rten Serben und Ungarn, aber auch Sachsen, Franken und Schwaben, die hier, in der pannonischen Ebene eine neue Heimat fanden. Das restaurierte Zentrum, die brodelnde Fu?g?ngerzone, ein Mix aus Gesch?ften, Cafés und Galerien, der "?trand", ein Badestrand an der Donau, der 700 Meter lange Pfad für Skateboarder, all das macht Novi Sad zu einem unentdeckten Juwel. 2021 wird sie Europas Kulturhauptstadt.

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